Eine Studie zum Thema Toilettenpapier

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Toilettenpapier ist ein sehr gebräuchliches Stück Papier. Jeder kennt es, jeder braucht es, keiner denkt darüber nach.

In der Schweiz gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Toilettenpapier. Mehrlagig, butterweich – damit der Hintern keinen Schaden nimmt. Mit Blümchen, Tieren oder anderen Motiven drauf. Der Saison angepasst. Weiss, rosa, himmelblau oder gelb. Parfümiert, mit Aloe Vera oder Mandelmilch… Die Liste ist endlos.

Thomas und ich haben uns, um für die Reise zu sparen, einigen Luxus verkniffen – auch beim Toilettenpapier. Während wir die „Prix Garantie“- oder „M-Budget“ Version kauften, besorgten meine Eltern sich ihres immer während Aktionen. Ihres ist butterweich, bedruckt oder parfümiert…

Normalerweise nimmt man Toilettenpapier kaum war, ausser wenn es in einem dummen Moment ausgeht. Aber für einen Reisenden ist es allgegenwärtig, als Taschentuch, Papierhandtuch, Serviette oder Putzlappen. Thomas braucht jeden Morgen einige Blätter, wenn er das Öl prüft.

Plötzlich fängt man an auf das Toilettenpapier zu achten. In Italien und Griechenland haben sie meistens weisses, 2—lagiges und von der Struktur her saugfähiges Papier. Genau wie bei uns auf eine Kartonrolle gewickelt.

In der Türkei waren wir froh, wenn sie überhaupt welches hatten. Der Gebrauch davon ist nicht so weit verbreitet.

In Georgien war es dann graues Recycling-Papier, einlagig, mit der Struktur und der Saugkraft von Zeitungspapier. Aber das erstaunlichste war die Art, wie es gerollt war. Ohne Loch und ohne Kartonrolle. K1600_DSCN2830001Durch ganz Georgien, Armenien und Aserbaidschan erlebten wir das gleiche Papier in unterschiedlicher Qualität. Dünn – zum Zeitung durch lesen, rau wie Sandpapier…

In Kasachstan und Usbekistan wurde diese Art Toilettenpapier auf neue Luxusebenen gehoben. Zweilagiges Krepppapier, welches sich dehnt, wenn man es abreissen will.

3 Kommentare zu „Eine Studie zum Thema Toilettenpapier“

  1. Hallo ihr beiden!
    Das Toilettenpapier in Kirgistan ist auch hartes Krepppapier ohne Loch für Halter… 🙂 Vor zwei Tagen sind wir in Osh angekommen und geniessen hier etwas angenehmere Temperaturen als in Usbekistan. In den nächsten Tagen werden wir wohl zu einem mehrtägigen Trekking aufbrechen.
    Und ihr – gut in Tadschikistan angekommen? Wie geht es euch?
    Herzliche Grüsse von den beiden Schweizern, die ihr in Aktau kennengelernt habt…
    Christine & Roland

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    1. Hoi zäme!
      Uns hat inzwischen die Zivilisation wieder. Ein günstiges Angebot und Thomas Wunsch nach einer einfachen Reiserei (für eine Weile) haben uns dazu verleitet nach Nordamerika weiterzuziehen. Südkorea und Japan dienen als Lückenfüller bis unsere Motorräder Ende Oktober in Vancouver ankommen. Und ihr, habt ihr schon weitere Pläne.
      Liebe Gruess nach Südostasien
      Sandra & Thomas

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