Versuchen Sie unsere einmalige Anti-BÄREN-Pille

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Was tut Frau, wenn sie während der nächsten 3 Wochen mit 5 Männern und einer weiteren Frau durch Bärenland reist? Vor allem, da erst vor ein paar Tagen ein Mann von einem Bären getötet wurde? Alles, damit sie keine Bären anzieht.

So findet mich die frühe Morgenstunde in Severobaikalsk in der Apotheke bei dem Versuch, nach vielen Jahren, mal wieder an eine Monatspackung Anti-Baby-Pille zu kommen – ohne Rezept. Funktioniert dank Onkel Google (Google Translator) wunderbar. Kostenpunkt: 10 CHF.

Vor der Apotheke öffne ich die Packung und staune, dass ich nur zwei Pillen – eine weisse und eine rote – statt dem üblichen Streifen mit 21 Pillen. Es braucht einen Moment bis ich realisiere, dass ich die „Pille danach“ – also zum Abtreiben – in den Händen halte.

Nun, das brauche ich nun wirklich nicht. Also, zurück in die Apotheke, wo ich mit Händen und Füssen, unter viel Gelächter der Anwesenden, schliesslich den gewünschten Streifen Pillen in den Händen halte.K1600_DSCN5369

Getreulich habe ich also jeden Morgen meine kleine Pille geschluckt. Mit viel Erfolg. Tante Emma kam nicht zu Besuch. Und wir haben KEINEN EINZIGEN BÄREN gesehen. K1600_Kolyma1Weder einen kleinen, noch einen grossen. Keinen schwarzen und ganz sicher keinen braunen. Nicht früh am Morgen und auch nicht abends beim Campen.K1600_Kolyma2

3 Kommentare zu „Versuchen Sie unsere einmalige Anti-BÄREN-Pille“

  1. Tschou zäme
    zum Glück habt ihr endlich zwei KTM’s die wissen wo das Benzin hingehört. Ist ja egal warum und wieso, (Ing. hin oder her).

    Sandra, uf d’Familie Bär isch o ke Verlass meh, di zäh Schtei hätschter chöne schpare. Jänu, drfür heiter ke Brüggezou müesse zahle. Guet siter bi dene Bodeverhäutnis nid elleini gsi.

    E liebe Gruess, Ruth

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    1. Hoi Ruth
      Dr Thomas het di Kommentar uf Bärndüütsch nid chönne läse. Ersch woni’s ihm vorgläse ha, het är verstande 😉 Mir si mega froh gsi, dass mer so ä tolli Gruppe gfunde hei. Bi auem Stress und aune Ahsträngige hei mer am Abe glych immer zäme glachet.
      Itz si mer wieder allei unterwegs, in Südkorea. Aber das chasch i zwe oder drei Täg im Blog läse.
      Liebe Gruess
      Sandra und Thomas

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      1. Thomas, tut mir leid, dass dir mein Kommentar zur Bären-Pille übersetzt werden musste. Werde mich in Zukunft bemühen, meinen Senf zu euren Erlebnissen in Schöndeutsch zu verfassen.
        Uf Bärndütsch (auso so, wi eim dr Schnabu gwachse isch) geits haut eifach ringer.
        Egal, ob in Hochdütsch oder uf Berndeutsch; Hauptsache, es kommt ab und zu ein Gruss vom Schteihöuzli.
        Jetzt wünsche ich euch weiterhin eine gute Reise und viel Spass. Ruth

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