Destination: IRGENDWO…

English version

Der Tag ist gekommen Magadan zu verlassen.

Wie für viele vor uns und viele nach uns – nicht wahr Piero, Klaus, Tom und Kyle? Denn schliesslich ist die Strasse nach Magadan „die längste Sackgasse der Welt“.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Aleksey brachte uns zum Busbahnhof, der Flughafen liegt 50 km ausserhalb, und bewaffnete uns mit 2 Flaschen hausgemachtem Vodka für den langen Aufenthalt in Vladivostok. Danke, Aleksey, er ist gut eingefahren!k1600_dscn5364017

Die Trennung für unsere Gruppe hatte bereits eingeläutet. Tony war vier Tage vor uns nach Süden geflogen. Dave und Viks hatten sich ebenfalls in der Innenstadt von Vladivostok eine Unterkunft gesucht. Gaby, John, Thomas und ich würden bei Valera, dem Präsidenten des Motorradklubs „Russian Samurais“, wohnen. Valera holte uns abends um 21.00 Uhr persönlich am Flughafen ab und fuhr uns die 40 km in seine Wohnung.

Das Leben in Vladivostok gestaltete sich sehr angenehm. Mit Ausnahme der Tatsache, dass uns das schlechte Wetter von Magadan nach Süden folgte. Die Warterei auf die Motorräder war am Anfang einfach zu ertragen. Die Russian Samurai und ein Indisches Restaurant sorgten neben vielen anderen Cafés und Restaurants für Abwechslung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Doch die Tage flossen dahin, das Schiff blieb ausser Sicht. Kinos waren einzig und allein in Russisch. Ausser Shopping, Essen und Kaffee trinken waren die Aktivitäten sehr limitiert. Abwechslung bot der Nachmittag auf der Eisbahn. Gaby und Dave betraten zum ersten Mal im Leben Eis!

Sie hielten sich ausgezeichnet. Beine wachsen, Haare schneiden – was Frau halt so macht, um sich die Zeit zu vertreiben 🙂

Pläne schmieden ohne Motorrad, UNMÖGLICH! Denn Tatsache ist, nichts wird konkret solange die Maschinen noch auf Hoher See sind. Option um Option wurde durchgekämmt, doch eigentlich blieb alles im Status Quo. Eine Woche waren wir bereits in Vladivostok, dann endlich die Nachricht, dass das Schiff am Dienstag in Vladivostok eintreffen würde. Toll, die Fähre fuhr am Mittwoch nach Korea/Japan. Doch unser Agent entmutigte uns gleich. Das Schiff würde erst am Mittwoch im Hafen einlaufen und entladen. Gaby und John beschlossen ihr Motorrad erst mal in Vladivostok zu lassen und es nach dem Winter nach Japan zu fahren. Dave würde sein Motorrad nach Australien verschiffen, Viks in die USA. Tony wollte eigentlich immer noch nach Japan. Tja, und Thomas und ich? Wir beschlossen die Motorräder nach Vancouver zu verschiffen!

Als am Mittwoch die Motorräder endlich eintrafen, brach bei allen – ausser Tony – wieder die Hektik aus. Motorräder ausladen,

Diese Diashow benötigt JavaScript.

umpacken, Gepäck reinigen, Motorräder waschen und wieder einladen. Wir hatten uns noch mit Kris, einem Belgier, getroffen. Unsere Motorräder und sein Auto teilen sich auf etwas abenteuerliche Art einen Container.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am Abend fand das letzte gemeinsame Abendessen statt. Gaby, John, Viks, Thomas und ich würden Vladivostok am Freitag verlassen, Dave am Sonntag und Tony am folgenden Dienstag. Es war Zeit TSCHÜSS zu sagen!k1600_14273427_10154154045593451_1653671972_o

Rückblick: super Abenteuer, super Truppe! Lasst es uns nochmals machen – IRGENDWO!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s