Seoul – Hektik mit einem Lächeln serviert

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In Seoul ankommen hatte einen Hauch von in einer anderen Welt landen. Die Toiletten am Flughafen waren blitzblank, die Rollbänder funktionierten, die Beamten waren freundlich, die Leute grüssten und LÄCHELTEN – sogar die Offiziellen. Alles top modern. Der Flughafenbus, der in die Nähe unserer Unterkunft fuhr, hatte einen Fahrplan, den er einhielt! Der Fahrer lud einem das Gepäck ein und aus. Die Klimaanlage funktionierte und die Ansagen waren mehrsprachig.

Unser Hotel war sehr zentral, mit winzigen Zimmern und einer Dachterrasse. Zum ersten Mal seit meiner Kindheit schlief ich in einem Hotelzimmer im Kajütenbett 😀

Unser erstes Abendessen besorgte uns einen Preisschock. An die günstige Verpflegung der letzten Monate gewohnt,  waren 50 Franken für zwei Personen mit Getränk sehr viel. Dabei hatten wir das günstigste Fleisch für unser koreanisches Tischgrill (BBQ) gewählt. Aber, der Service war gut und freundlich. Die Dame fühlte sich verpflichtet das Fleisch für uns zu braten 😦 Noch etwas sitzen nach dem Essen ist dann aber nicht.

Seoul ist eine Stadt voller Kontraste. Zwischen Hochhäusern erheben sich bewaldete Hügel. Zwischen zwei 6-spurigen Strassen befindet sich ein Park. Die alten Viertel mit ihren traditionellen Holzhäusern sind Touristenattraktionen mit Jahrmarkt-Charakter.

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Weitläufige Palast-

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und Tempelanlagen,

hippe Einkaufsstrassen, Cafés an allen Ecken.

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Jeder ist jederzeit online. Egal wo und mit wem man ist. Ein Pärchen geht am Samstagabend in ein Lokal. Sie schaut nie vom Handy auf, ausser ihr Teller ist leer. Beim Gehen, Stehen und Fahren, das Handy ist stets präsent – sogar beim Busfahrer.

Jeder ist beschäftigt, hat es eilig. Es wird gedrängt und gestossen. Denn schliesslich herrscht Hochkonjunktur. Zeit ist Geld, in Seoul anscheinend sogar viel Geld. Essen im Supermarkt ist teuer. Gemüse, Früchte, Fleisch und Milchprodukte sind genauso teuer wie in der Schweiz.

Botschaftsbesuche standen noch auf dem Programm. Doch das Programm wurde extrem gestrafft als wir feststellten, dass man bei der amerikanischen Botschaft nur mit einem bestätigten Termin vorsprechen kann – egal ob man Amerikaner ist oder nicht.

Seoul, eine Stadt voller Leben. Quirlig.

Sinn und Unsinn, Plan und Planlosigkeit, Moderne und Tradition,

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Sitte und Unsitte – geht Hand in Hand.

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