Hilfe, ich bin ein Star

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… oder auf jeden Fall fühlte ich mich so 😉

Vor unserer Abreise wurde ich gefragt, ob ich denn nicht Angst hätte so eine Reise anzutreten. Nicht wirklich, denn dann würde ich zuhause bleiben. Und vor welchem Land ich mich auf dem Weg nach Osten am meisten fürchtete? Keinem, sonst führe ich nicht hin.

Generell ist es so, dass egal was unsere Medien berichten, dir als Reisendem unterwegs niemand etwas Schlechtes will. Das Motto, Gelegenheit macht Diebe, gilt überall auf der Welt und nirgends im Speziellen. Für gefährliche Gegenden – Anarchie, Krieg, Umweltkatastrophen – gibt es heute jede Menge Reisehinweise, nicht zuletzt die vom EDA (Eidgenössisches Departement für auswertige Angelegenheiten – https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise.html). Diese sollte man auch wirklich lesen!

Das vielleicht beste Motto eines Reisenden: Ein Lächeln, kombiniert mit Achtung und Anstand, reisen um die Welt! Es ist unglaublich, was das alles bewirken kann.

Aber wie ein Superstar habe ich mich auf der ganzen Reise nur einmal gefühlt, in Georgien. Verfolgt von den Paparazzi, ohne Pause und Ruhe 😀 Etwas gewöhnungsbedürftig, doch zum Glück stoppte dies, wenn man erst einmal von Strasse und Motorrad runter war. Es ist unglaublich, wie oft man überholt und dabei gefilmt wird. Jedes Auto, dass man überholt, überholt einem anschliessend wieder, damit der Beifahrer filmen kann. Jedes Auto, das einen überholt, macht es aus eben diesem Grund. Ein Karussell erster Klasse. Manchmal ist es gefährlich, für alle Beteiligten, manchmal ist es – wenn der erste Glanz vorbei ist – einfach nur nervig. Aber niemand meint es böse. Und fragt mich ja nicht, was sie mit den Filmen machen.

In anderen Ländern waren die Leute einfach nur überwältigend freundlich. In Aserbaidschan hat uns ein Herr in einem Café gefragt, woher wir sind. Er war sehr erfreut, hatte er doch für eine Weile in Deutschland gearbeitet. Dann zog er los, kaufte uns eine Tafel deutsche Schokolade und bezahlte unseren Tee – ohne ein weiteres Wort.

In Kasachstan wurde unser einfaches Frühstück von einer Grossfamilie auf Reise, der Junge konnte etwas Englisch, aus ihren eigenen Vorräten aufgestockt und der Onkel, den wir nicht mal kennengelernt haben, bezahlte die Rechnung.

In der Mongolei wurden wir von Pilgern mit Milchtee versorgt. Später brachte uns ein Nomade, mit dem wir nicht kommunizieren konnten, Verpflegung.

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Und in Russland, tja, da waren wir die Tagesattraktion. Ich erst recht, sobald ich den Helm absetzte.

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Manch einer kannte keine Hemmungen und keine Privatsphäre 😉K1600_DSC_0727038

In Kanada und den USA, wow, sind die Leute freundlich. Beim Einkaufen lächelt uns jede/r an. Die meisten grüssen sogar. Und ich weiss nicht, wie oft ich gefragt worden bin, wie denn die Pisten (Ski/Snowboard) sind 😀 Nein ehrlich, das BIEST und wir werden freundlich und mit ehrlichem Interesse empfangen.

Mein Fazit: Die Welt ist ein freundlicher Ort! Deppen gibt es überall smile

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