YUKON – Larger than Life & Spektakuläre NORTHWEST TERRITORIES

English version

Da waren wir also wieder. Zurück im Yukon Territory. Eine Landschaft, die Natur pur ist.

Das Wiedersehen mit Dawson City war bitter-süss. Als 20-Jährige war ich das erste Mal hier. Mein Vater hatte mir, beim Besuch meiner Familie, für eine Woche ein Auto gemietet. Einen kleinen Flitzer, einen Geo Storm.33738890001_large Mit dem brauste ich in einer Woche von Vancouver nach Whitehorse, Dawson City und wieder zurück. Damals waren beide Strecken nach Dawson nur teilweise asphaltiert und im Ort gab es überhaupt keinen Asphalt. Heute ist sogar die Front Street asphaltiert. Die Stadt ist im Kern wenig verändert, aber doch etliches touristischer.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Während des Klondike-Goldrausch war Dawson im Wachstum begriffen. In der Umgebung wird immer noch Gold abgebaut. Der Yukon River hat seine Bedeutung als Transportweg jedoch fast gänzlich verloren.

K1600_DSC_02612
Der Yukon

Nach Alaska und dem Top of the World Highway sollte man denken, dass irgendwann genug ist. Doch nicht für mich 😉 Nichts und niemand konnte mich vom Versuch abbringen Inuvik, nördlich des Polarkreises, in den Northwest Territories zu erreichen.

Thomas schüttelte nur ungläubig den Kopf, als wir die Blinker setzten und tatsächlich nach links auf den Dempster Highway abbogen. „War einmal am nördlichsten Punkt nicht genug?“ Vielleicht, aber das war in Amerika. Nun sind wir in Kanada…

Den Waldbrand, der in der Gegend wütete, hatte der Regen in der Nacht gelöscht. Doch wir fuhren durch dicken Nebel auf schlammigem Untergrund.

Mein Dickkopf liess umdrehen, zum Leidwesen meines Mannes, nicht zu.

Eine kurze Pause und etwas Kleines zu essen in der Eagle Plains Lodge,

K1600_DSC_02663
Thomas mit seinem Rentier, Eagle Plains Lodge

dann ging es weiter. Die Piste wurde ab unserer Einfahrt in die Northwest Territories besser und schneller.

Beide Fähren, über den Peel und den Mackenzie River, sind gratis und verkehren sobald ein Fahrgast da ist.K1600_DSCN899316 Dieses System brachte uns schnell über beide Flüsse. Abends um 9.30 Uhr fanden wir oberhalb der Mackenzie-Fähre einen ruhigen, halbwegs sichtgeschützten, moskitofreien Schlafplatz.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Frisch und munter ging es weiter nach Inuvik.

Dort erhielten wir zwei Zertifikate

und ein Pin für unsere Anstrengung. Die Strasse nach Tuktoyaktuk, an der Beaufortsee, wird von manchen zwar schon befahren, offiziell aber erst im November eröffnet. Ein grosses Verbotsschild überzeugte uns umzudrehen. Später, zurück in Eagle Plains, erfuhren wir von anderen Motorradfahrern, dass die Missachtung des Verbots teuer ist. Die Grundstrafe ist wohl 1500 CAD pro Fahrzeug, aber wenn man dann versucht die RCMP (Royal Canadian Mounted Police) abzuhängen, verdoppelt sich der Preis 🙂

Natürlich schafften wir es nicht trocken von Inuvik zurück auf Asphalt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Motorräder brauchten erneut eine Wäsche

und mein eines Gabelrohr leckte inzwischen stark. So fuhren wir nach Whitehorse, wo Thomas meine Gabel überholte.

Diesmal gab es sogar etwas Sightseeing 😀

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Da der Wetterbericht für die Weiterfahrt über die South Canol Road und den Robert Campbell Highway erneut Regen ankündigten (beide nicht asphaltiert), beschlossen wir auf Asphalt zu bleiben. Weiter ging es also auf dem Alaska-Highway bis zur Abzweigung auf den Cassiar-Highway, wo sich auch gleich die Grenze vom Yukon Territory befindet. Dies kürzte unseren Aufenthalt imYukon Territory um zwei Tage und etliche Kilometer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s