Es wird geheiratet – oder als Gast im eigenen Haus

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Der Rückflug in die Schweiz verlief insgesamt sehr ruhig und angenehm. Von New York nach Zürich hatte ich einen Fensterplatz und keinen Sitznachbar, so dass ich recht viel schlafen konnte. Halbwegs frisch umarmte ich meine Eltern am Flughafen.

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Die nächsten Tage sollte sich alles um meine Nichte und meinen Neffen drehen. Nein, nicht so direkt um die Hochzeit. Denn Lily und Henry verbrachten ihre Zeit von Freitag bis Mittwoch bei meinen Eltern. Dies ermöglichte dem Brautpaar eine etwas ruhigere Vorbereitung und sogar einige Tage Flitterwochen.

Womit niemand gerechnet hat, ist die Erkältung, die die Runde machte. Es fing mit meinem Neffen und meinem Bruder, dem Bräutigam, zwei Tage vor dem grossen Tag an. Weiter ging es mit meiner Nichte (während dem Hochzeitsfest), meinem Vater (am Sonntag), mir (am Montag) und meiner Mutter (am Mittwoch).

Doch erst einmal genossen wir das grosse Fest. Vergossen natürlich auch ein paar Tränen beim Ja-Wort… So ein schmuckes Paar!

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Die Baustelle „Eheschliessung“

Mein persönliches Highlight: Nach der Braut hatte ich die Ehre als ERSTE mit meinem sehr gutaussehenden, kleinen (GROSSEN) Bruder zu Tanzen.

In den Tagen danach fragte ich mich manchmal, ob ich – neben der Hochzeit natürlich – wirklich „nur“ für eine Erkältung heim geflogen bin. Nicht ganz so tolles Wetter; alle Beteiligten etwas krank und unleidig. Ausserdem fühlte es sich schon etwas seltsam an im eigenen Haus als Gast im Hobbyraum, umgeben von meinem Hausrat, zu übernachten.

Unsere Mieter, Carole und Reto, luden meine Eltern und mich sogar zum Apéro ein. Sie haben „unsere“ Wohnung sehr nett eingerichtet. Doch nein, im Moment beneide ich sie nicht. Sie können die Wohnung gerne noch eine Weile behalten.

Während meines „Heimaturlaubs“ gab es auch einige Wiedersehen, die mich sehr freuten. Meine Patin Heidi, meine Cousine Petra und ihre Kinder kamen zu Besuch. Auch meine Tante Marianna, mit der ich 2 Wochen auf dem Jakobsweg wanderte. Und Nadine, meine beste Freundin. Auch etliche Nachbarn traf ich.

Der 45. Hochzeitstag meiner Eltern ging leider etwas unter.

Donnerstag erfreuten wir uns eines Nachmittags in den Bergen. Wir Kranken schliefen auf den Liegen, genossen das warme Wasser und die schöne Aussicht des Spa’s.

 Am Sonntag war ich bei Maud, Martin, Henry und Lily zum Brunch eingeladen.

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Lily und Martin

Abendessen gab es für alle bei meinen Eltern. Es war ein sehr, sehr schöner Tag, den ich tief in meinem Herzen aufbewahre.

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Das Zelt für die Kinder muss natürlich noch ausprobiert werden bevor ich in die USA zurückkehre

Montag: Zeit zu gehen! Morgens um 5 Uhr brachen wir auf. Mein Neffe begleitete uns. Sein erster Ausflug zum Flughafen. Er war unglaublich interessiert. Seine Gegenwart liess gar keine Zeit für Abschiedsschmerz.

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American Airlines ist in Zürich um mich wieder in die USA zu fliegen – Tschüüss Schwyz!

 

Wie war es nun?

GANZ TOLL:

  • Meine Nichte kennenzulernen
  • Zeit mit meiner ganzen Familie zu verbringen
  • Alle wieder zu sehen

 Hätte ich bleiben wollen?

NEIN, nur auf den Abschiedsschmerz hätte ich verzichten können. Doch ich habe mich auch darauf gefreut nach Santa Fe zurück zu kehren und mit Thomas dieses Abenteuer fortzusetzen.

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