Chato’s Land

 

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Der Titel sagt der jüngeren Generation sicher nichts oder nicht viel. Ich bin ehrlich nicht sicher, wie es sich mit der Älteren verhält. Doch als Jugendliche habe ich diesen Film mit Charles Bronson gesehen.

Die Landschaft, nach Verlassen von Santa Fe, erinnerte mich jedoch stark an die Filmkulisse. Kein Wunder, wie ich später herausfand, wurde der Western doch in New Mexico gedreht.

Wir fuhren ins Indianerland, was in New Mexico und auch Arizona nicht schwierig ist. Neben dem Navajo-Reservat, dem grössten Indianerreservat der USA, gibt es unzählige andere. Doch wir interessierten uns auf dem Weg nach Westen mehr für die landschaftlichen und historischen Aspekte.

Unser Stop im Chaco Culture National Historic Park bescherte uns einen heissen Nachmittag inmitten Überreste der Pueblo-Kultur (800 bis 1200 a.D.)

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und einen eisigen Abend mit Saturn, Kassiopeia und dem Grossen Wagen (Astronomie das abendliche Ranger-Programm). Die Sicht durch das Teleskop auf die Sichel des Mondes war fantastisch. Saturn, kaum grösser als der Kopf einer Stecknadel, zeigte einen prominenten Ring.

Mannigfaltige Zeichen von Zivilisation aller Art fanden wir auf unserer Weiterfahrt durch die Filmkulisse, auch High Desert (Hochwüste) genannt. Von versteinerten WäldernK1600_IMG_20171027_143940386 zu PetroglyphenK1600_IMG_20171027_123737009 zu den Pueblos zur Route 66K1600_IMG_20171027_120738745_HDR zum I-40 zum Kitsch der Souvenirläden (-orte)

zur modernen Kunst von Gallup.

Wir wechselten Staat, von New Mexico nach Arizona, doch ausser der Uhrzeit änderte nichts. Halt, Stop – stimmt nicht ganz. Die Painted Desert (Teil des nachgenannten Nationalparks)

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und der Petrified Forest Nationalpark sind einmalig. Wir verbrachten Stunden damit rum zu kraxeln (In unseren Stiefeln geht nur kraxeln oder stampfen – alles andere als elegant), Jahresringe zu zählen und Farben zu bestaunen.

Immer wieder fanden wir uns an der weltberühmten, historischen Route 66 wieder.

Leider verläuft heute in weiten Teilen von Arizona – ausser durch die Ortschaften – die Autobahn I-40 an ihrer Stelle.

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Doch in Seligman, Arizona, trennt sie sich bis Kingman, Arizona, von der Autobahn – genau wie wir 😉

Die Amerikaner wundern sich immer wieder über unsere Aussprache von „Route 66“. Sie selber sprechen es oft als „Raut 66“ aus. Doch wer recht hat, entscheided the Originalversion von “Route 66” (1946 von Bobby Troup). Die nachfolgenden Interpretationen haben an der Aussprache wenig geändert.

Die Wüste nimmt kein Ende, die Höhe jedoch schon. Langsam verlassen wir die High Desert, nähern uns etwas dem Meeresspiegel. Der Hoover-Damm ist ein klares Zeichen für unseren nächsten Aufenthaltort.

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