Kurzreisen durch Zentralamerika: Reise 3 – El Salvador

Ein kleiner Grenzübergang in den Bergen – einfach, kostenlos und mit sehr freundlichen Beamten. Eine kurvige Strasse durch trockene, heisse Landschaft die nach Santa Ana führte. Bienvenidos a El Salvador (Willkommen in El Salvador).

Unsere AirBnB-Gastgeber waren so nett und liessen uns schon lange vor der Check-In-Zeit in unser Zimmer. Der Zugang war durch das Familienwohnzimmer, doch dann hatten wir unser eigenes kleines Reich mit Terrasse und Waschmaschine.

Ein kurzer Spaziergang ins Zentrum. Am Parque Libertad, mit Sicht auf die Kathedrale, gibt es dieses tolle Restaurant – das Simmer Down – mit seiner Terrasse  und PIZZA!

Diese mussten wir uns gönnen. Das Restaurant kam bei jedem Stadtgang in den Genuss unseres Besuches – leider nicht für Pizza 😦
So schön draussen zu sitzen und das Treiben von oben zu beobachten. Der Parque Central, auf der Seite zum Restaurant, ist voller Strassenküchen. Entsprechend lebendig war auch die Szene, eingerahmt von kolonialen Gebäuden.

Leider begann mein Motorrad, auf der Strecke von der Grenze nach Santa Ana, seltsame Geräusche von sich zu geben. Thomas verbrachte fast einen ganzen Tag mit der Fehlersuche, nur um festzustellen, dass es ein altbekanntes Problem war. Als das Motorrad in Amerika verkauft wurde, hatte es ein Abgasrückführsystem angebaut, dass in Europa nie installiert wurde. Die Öffnung im Motor (zwischen den Krümmern) wurde deshalb bei uns mit einem Stopfen verschlossen. Auf dem TAT verlor ich den Stopfen damals, diesmal war er erst lose. Aber für die Fahrt um den Lago de Coatepeque und zum Cerro Verde blieb keine Zeit mehr.

Es war bewölkt, als wir Santa Ana früh am Morgen verliessen; die Sicht schlecht. Auf einen Vulkan zu fahren, nur um in den Wolken zu hängen, machte wenig Sinn. Da wir, aufgrund der erwarteten Wärme, sehr früh aufbrachen, hatte auch das Ruinengelände von Tazumal noch geschlossen. Doch die Ruta de las Flores
war alle Weil eine Fahrt wert, eine kleine Stasse durch die Berge – vor allem Ataco mit seinen netten Cafés
interessanten Fahrzeugen

und den Wandgemälden. Um den Parque spazierend,
fiel mein Auge auf ein Schild. Ich musste zweimal schauen, um es glauben zu können. „La Raclette“ bietet tatsächlich Raclette und Käsefondue an…

Mit Erreichen der Pazifikküste stiegen die Temperaturen wieder an. Die Carretera del Litoral (Küstestrasse) folgt der Steilküste der Costa del Bálsamo (benannt nach dem aromatischen Öl das hier durch Abbrennen der Rinde vom lebenden Balsambaum gewonnen wird) und führt durch fünf Tunnels. Fünf Tunnels tönt nicht spektakulär für einen Schweizer. Aber nur drei Länder in Zentralamerika verfügen über Strassentunnels und der Längste (577 m) ist hier. Wir gönnten uns eine kurze Pause mit hausgemachter Limonade und Jamaica (Karkade/Hibiskusblütentee).
Dann ging es in eine kleine Unterkunft nur wenige Gehmi
nuten von El Salvadors bekanntestem Surfstrand, El Tunco, entfernt. Wir genossen jedoch nicht eines der vielen teuren Restaurants, sondern assen das salvadorianische Nationalgericht Pupusa, in einem kleinen Familienunternehmen. Pupusa ist so was wie ein gefüllter Pfannkuchen, aus Reis- oder Maismehl.

Eine kleine Strandpause legten auch wir noch ein. Tortuga Verde ist eine kleine Anlage, die auch Schildkröten und Pelikane rettet. Wo es möglich ist, werden die Tiere wieder ausgewildert.
Doch die drei permanenten Anwohner haben in freier Wildbahn keine Chance mehr. Für uns lief es nach dem Motto: Sun, Fun and Nothing to do…

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