Kurzreisen durch Zentralamerika: Reise 4 – Nicaragua

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Okay, das ist etwas abgekürzt. Denn um von El Salvador nach Nicaragua zu kommen, muss man 132 km durch Honduras fahren. Eine Grenze mehr: einmal mehr sehr früh aufstehen, weitere zwei Stunden Interaktion mit diversen Grenzern. Langsam wissen wir, wie es läuft 🙂

Wir hatten im Voraus gelesen, dass Nicaragua Gepäckscanner (wie am Flughafen) besitzt. Motorräder müssen ab-, Autos ausladen. Wir wurden von einem jungen Mann empfangen, der eine Umfrage machen wollte. Seine Fragen beantwortend, begleitete er uns fast durch den ganzen Prozess. Als der Verantwortliche für den Scanner kam, erklärte ich, es sei sehr schwer unser Gepäck zu entfernen um es zu scannen. Es wäre ans Motorrad geschraubt. Als Beweis diente unser dünnes Sicherungskabel. Siehe da, man glaubte mir 😀

Wenn die Hitze ihren Tribut fordert…

Nicaragua besitzt laut Reiseführer zwei koloniale Juwelen: León und Granada. Wir verbrachten zwei Nächte in León. Die Stadt wurde den Anpreisungen des Reiseführers unserer Meinung nicht ganz gerecht. Doch unser Hotel hatte einen kleinen Sitzplatz, den wir dafür reichlich verwendeten.

Diashow: León

Granada hingegen war schön. Wir hatten eine sehr nette Unterkunft

Innenhof unserer Unterkunft

direkt in der Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Zentrum. Die Stadt verfügt nicht nur über einen gut erhaltenen Kern aus Kolonialgebäuden sondern auch eine etwas ausgedehntere Fussgängerzone und nette Verpflegungsmöglichkeiten.Semana Santa, die Osterwoche, ist in ganz Lateinamerika ein mehr oder weniger besinnliches Volkfest. Manche Städte sind bekannt für ihre Osterprozessionen. Wer kann, ist in Bewegung. Unterkünfte sind Wochen im Voraus ausgebucht. Da unser Zeitplan immer etwas ändert, war es schwierig vorher zu sehen, wo wir genau sein würden. Der kleine Bungalow, den wir schlussendlich mieteten, war nicht perfekt – aber es liess sich aushalten.

Ganz links ist unser Bungalow

Schade war nur, dass uns die Besitzer – bei unseren vorgängigen Nachfragen – nicht reinen Wein einschenkten. Ihnen ging es wohl mehr darum unser Geld einzukassieren. Als ich ihnen nach unserem Einzug eine Mitteilung schickte, dass ihre Aussagen nicht ganz der Realität entsprachen, hiess es: Was ich denn für das Geld erwartet hätte…

Die Landschaft an diesem Teil der Küste von Nicaragua ist karg.

Zufahrt zum Haus

Während unseres Aufenthaltes in Popoyo lernten wir neben der Regen- und der Trockenzeit noch die Windzeit kennen. Der Wind blies Tag und Nacht. Er hielt das Häuschen kühl, die Moskitos fern. Thomas wechselte Vorderreifen. Ich machte Ananas- und Wassermelonen-Licuados (pürierte Früchte mit Wasser verdünnt). Wir spazierten zum Einkaufen und an den Strand.Dann, am Ostermontag, ging es früh am Morgen Richtung Costa Rica.

 

 

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