Und es dreht sich immer noch alles um Berge

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Strassensperre – die direkte Zufahrt zur Cordillera Huayhuash war bis am Mittag gesperrt. Drei Stunden wollten wir nicht warten, da wir wo möglich auf unserer geplanten Strecke in die Dunkelheit kämen. Stattdessen fuhren wir 100 km extra um doch noch auf die auf die Strasse zu kommen, die mitten durch die Cordillera Huayhuash führt.

Wie immer in den letzten Tag war das Wetter bescheiden. Doch die Landschaft machte das mehr als nur wett. Die Piste liess sich problemlos fahren. Und die Höhe, stundenlang weit über 4‘000 m und nie unter 3‘000 m, macht zum Glück keinem von uns zu schaffen. Da sieht es mit der Last der Wolldecken auf dem Brustkasten, um das Bett halbwegs warm zu kriegen, schon anders aus. Vier oder fünf von diesen schweren „Militärwolldecken“ galt es standartmässig zu ertragen 😀 Höchster Punkt an diesem Tag war etwa 4‘750 m – kein neuer Höhenrekord.

Als ob die Hauptstrasse, die PE-18N, zwischen Oyón und Junin, nicht reizvoll genug wäre, mussten wir natürlich noch ein paar Schlenker einlegen. Wer will schon 168 km einfach Asphalt fahren 😉 Dies bescherte uns einige Überraschungen. So war es für einmal kein Hund oder Rind, das nach einer Kurve mitten auf der Piste stand, sondern ein Lama. Auch die Flamingos, welche sich auf 4‘000 m puddelwohl zu fühlen schienen, hätten wir verpasst. Für einen neuen Höhenrekord fehlten diesmal an die 100 m. Das höchstgelegene Hotel unserer bisherigen Reise, auf 4‘170 m, war jedoch schön brav in einem kleinen Ort an der Hauptstrasse. Sobald die Sonne unterging wurde es ungemütlich. So blieb nur die heisse Dusche und ab ins Bett. Hatte es am Abend noch 13° C im Zimmer ermunterten die 9° C in der Frühe nicht gerade zum Aus dem Bett hüpfen. Doch die Sonne schien, weitere Pisten lockten und einmal unterwegs war es auch gar nicht so schlimm 🙂

Die Landschaft war nicht mehr ganz so überwältigend wie an den beiden vorangegangenen Tagen, jedoch weit von langweilig. In Huancayo fanden wir ein nettes Hotel auf dessen Parkplatz Thomas problemlos einen Ölwechsel und den Rest der Wartung machen konnte – bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

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