Argentiniens Norden

Das schöne, heisse Wetter verliess Salta,

Kundenwünsche, wenn auch aussergewöhnlich, werden hier erfüllt

wir blieben.

Eiskaffee gibt es offiziell nicht – Eis und Becher werden jedoch gerne geliefert

Thomas nutzte den letzten schönen Tag um Service an den Motorrädern zu machen.

Recycling in bester Form – Transformation einer Bierflasche zum Trinkglas

Nachdem wir von verschiedenster Seite gehört hatten,

Salta

wie sehenswert der Norden von Argentinien sein soll, wollten wir nicht in schlechtem Wetter weiterfahren.

Salta

Stattdessen verbrachten wir eine Woche in einem kleinen AirBnB ausserhalb von Salta. Wir genossen den regionalen Wein und das füllige Angebot an Leckereien.

Schweinskotlett und Rösti

Ausserdem schraubte Thomas

Meine Benzinpumpe

noch etwas an den Motorrädern.

Antreten geht in Flipflops schlecht

Unter bewölktem Himmel fuhren wir los. Die RP (ruta provincial) 33 führte uns über/durch die Berge weiter zur berühmten RN (ruta nacional) 40. Ein kakteengesäumtes Tal entlang in den Parque Nacional Los Cardones, wo Thomas auf der Passhöhe den Abstecher ins Valle Encantado (verwunschenes Tal) verpasste. Doch der stahlblaue Himmel, und weitere Kakteen, liessen keine Enttäuschung darüber aufkommen. Nach einer kurzen Pause im hübschen Städtchen Cachi ging es über die unbefestigte RN 40 Richtung Süden. Nun wurde die Landschaft ganz einfach atemraubend. Die Pfeile der Quebrada Las Flechas trafen uns völlig unerwartet – ist sie doch im Reiseführer kaum erwähnt. Cafayate war eine weitere sehr angenehme Überraschung. Gerne verbrachten wir einen Tag im gemütlichen Rhythmus der Region. Morgens Kaffee trinken am Hauptplatz, mittags Empanadas und Torrontes in einer Seitengasse und abends Picknick im Garten des Hostels. Was will man mehr vom Leben 😀

Die ausführlich beschriebene und viel gepriesene Quebrada von Cafayate

Garganta del Diablo – Kehle des Teufels

wollten wir uns auf der Weiterreise nicht entgehen lassen.

Anfiteatro – Amphitheater

Ein Abstecher auf die RN 68,

Las Ventanas – die Fenster

dann auf der RN 40 Richtung Süden. Auch der Parque de los Menhires war uns, aufgrund der Beschreibung im Reiseführer, einen Umweg wert. Würde ich nicht unbedingt empfehlen, wenn die Menhire nicht sowieso am Weg liegen. Die meisten Menhire stehen nicht mehr an ihrem ursprünglichen Standort und sind zumeist stark verwittert.Aufgrund der fortwährenden Probleme mit der Benzinversorgung meines Motorrads verbrachten wir eine unerwartete Pause in Santa Maria.

Beweis, dass meine Benzinpumpe funktioniert?

Südlich davon ist die Landschaft ein eigenartiger Mix aus Wüste, Steppe, Weinbaugebiet und gelegentlicher Viehzuchtregion.

Quebrada de Cafayate

Erstaunt haben uns die grossen Distanzen zwischen Infrastruktur (Tankstellen, Restaurants, Hotels), die nicht unbedingt angekündigt werden. Anscheinend ist man in Argentinien daran gewöhnt 😉

Quebrada de Cafayate

Der Aufenthalt in San Juan verlief angenehm ruhig. Mendoza ist nun für eine Weile unser letzter Stopp in Argentinien.

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