Etwas Luxus in Santiago de Chile

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Ab und zu braucht Frau – egal wie genügsam sie ist – etwas Luxus 😀

Richtung Santiago de Chile fahrend, rechnete ich nicht im Geringsten damit. Nein, wichtiger war mir die Frage, wie kommen wir in diese Millionenstadt ohne stundenlang herumzuirren und an Ampeln zu stehen. 

Ha, ein Klecks. Eine kleine Baustelle, Autobahn mitten durch die Stadt und dann nur noch ein paar Häuserzeilen und schon standen wir in der Tiefgarage unseres temporären Heims.

Wohnung mit Einstellhallenplatz hatten wir auf AirBnB gebucht. Da Coco, Takeshi’s Frau, in Japan war, wollten wir den Beiden etwas Gesellschaft leisten.  So würden später am Abend noch Takeshi und Wasabi zu uns stossen.

Hat man online etwas gebucht, ist da immer ein gewisses Gefühl in der Magengrube –eine gewisse Erwartungshaltung. Nach Betreten der Wohnung stellte ich mir nur noch die Frage: Habe ich das wirklich gebucht? Stylish, in weiss-grau-silberTönen, mit dezenten farbigen Akzenten. Auf dem Frühstückstresen der kleinen Küche ein persönlicher, handgeschriebener Willkommensgruss. 

Im Badezimmer nicht die üblichen kleinen Billigseifen oder gar mit Wasser verdünnte Flüssigseife. Nein, nigelnagelneue Flaschen einer etwas teureren Pflegeproduktreihe. 

Wer will da noch von den flauschigen Badetüchern und dem Daunenduvet schreiben… Obwohl, des Nachts mal nicht den Druck der Kilos von Wolldecken auf den Beinen zu haben – ein wirklich befreiendes Gefühl. Da hatte ich meinen Luxus – schön verpackt mit einer riesigen Schleife 😀

Die Freude wurde etwas gedimmt als Takeshi eintraf. Sein Auto war, mit der Dachbox, zu hoch um in die Tiefgarage zu passen. Auch bot die Tiefgarage keinen Platz für die Dachbox. Es kam, wie es kommen musste – die Box endete in unser Designer-Apartment! Ja, doch… Ich wollte schon immer mal mein Wohnzimmer mit einer Yakima-Box teilen 😦

Alle nutzten wir die Gelegenheit unsere Sachen in Ordnung zu bringen. Ersatzteile organisieren, neue Reifen besorgen und all die Kleinigkeiten, die so anfallen. 

Natürlich erkundeten wir auch die Stadt, zumindest in Laufentfernung. Genossen die leckeren, in diesem Fall sehr deutschen, Angebote der Bäckereien und Supermärkte. Doch davon in einem anderen Post – man muss ja die Spannung aufrechterhalten 😉

Unsere täglichen Spaziergänge erfreuten und erschöpften Wasabi, 

der bei unserer Rückkehr ins Apartment meist ein Nickerchen machte.

Santiago ist eine recht moderne Stadt. 

Nicht alles neu,

nicht alles modern. 

Aber mit hübschen Ecken,

gemütlichen Cafés und ihrem ganz eigenen Flair.

Natürlich darf, wenn man schon in der gleichen Stadt ist und sich von ADVrider kennt, auch ein Treffen mit anderen Motorradfahrern nicht fehlen. Arjan und Steve wohnten nicht weit von uns und hatten auch keine Probleme mit dem Autofahrer in unserer Mitte – so blieb es nicht bei einem Bier/Kaffee…

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