Gute Zeiten in den „Guten Lüften“

English version

Buenos Aires, die Stadt der Guten Lüfte, so benannt von den seefahrenden Stadtgründern.

Puerto Madero

Unser Apartment war nicht im Innenstadtbereich sondern im Stadtteil San Isidro – ein kleines Dorf in der grossen Stadt.

Die heissesten sowie die Regenreichsten Tage verbrachten wir einfach in unserem Apartment. Doch an den angenehmen Tagen erforschten wir die Stadt. Quartier um Quartier,

La Boca

Stadtteil um Stadtteil. Spaziergänge durch die Fussgängerzone des Centros

Galerías Pacífico

und entlang der Hafenbecken von Puerto Madero.

Wir warfen einen ersten Blick auf das „Casa Rosada“,

den Präsidentenpalast – versuchten uns vorzustellen wie es war als Eva Perón oder gar Madonna (in „Evita“) auf dem Balkon des Gebäudes stand und auf den Plaza de Mayo hinausblickte.

Wir trafen uns mit anderen Motorradfahrern,

Mit M’hamed, Arjan und Lisa in Recoleta

assen eine leckere marokkanische Mahlzeit bei M’hamed,

sahen Tango

in San Telmo

und besuchten La Boca.

Im Stadtteil La Boca steht das Fussballstadion „La Bombonera“ in dem Diego Maradona seine ersten grossen Erfolge erzielte. So ist er überall präsent.

La Boca ist bunt, voller Humor und touristisch zum „Geht nicht mehr“.

An einem anderen schönen Tag musste Thomas an den Motorrädern arbeiten.

Die Ketten waren nach 43’000 bzw. 39’000 km endgültig hinüber.

Alt versus neu

Wir besuchten den Friedhof von Recoleta,

wo die Reichen, Einflussreichen und Berühmten ihre letzte Ruhestätte finden.

Schliesslich radelten wir auch durch die Parks von Palermo.

Floralis Genérica, die solarbetriebene Blüte

Buenos Aires stellt seinen Bürgern – und Touristen – gratis Fahrräder zur Verfügung.

BA EcoBici

Unter der Woche eine Stunde am Stück, doch nach 5 Minuten Wartezeit kann man sich ein anderes nehmen. Am Wochenende darf man das Rad sogar drei Stunden benutzen.

Diashow: Buenos Aires

Das „Casa Rosada“ kann im Rahmen einer geführten Tour (gratis) besucht werden.

Wir hatten das Glück, dass wir noch Platz in einer englischen Führung fanden.

Da der Präsident, der Arme, an diesem Samstag arbeiten musste, kamen wir nur in den Genuss einer verkürzten Führung.

Evita Perón ist immer noch sehr gegenwärtig.

So ist ihr im „Casa Rosada“ ein ganzer Saal gewidmet.

Ihr Abbild prangt an Häusern.

Ihr Grab in Recoleta ist wohl das Meistbesuchte.

Argentinier legen davor Blumen nieder, manche weinen gar – auch die Touristen können es nicht auslassen.

Wieso jedoch Frida Kahlo in ganz Südamerika allgegenwärtig ist, bleibt ein Rätsel.

Ein letzter Ausflug in die Gegend der Regierungsgebäude,

eine an den Place de la Concorde erinnernden Obelisken,

dann noch ein Abstecher in ein altes Kino, das heute als Buchhandlung dient,

und unser Monat war um. Zeit aufzuladen und weiter zu ziehen. Wir hatten ein Rendezvous mit sehr guten Freunden, dass es einzuhalten galt 😀

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