Von Kuchen, Leberwurst, Gnocchi, Mortadella und weiteren europäischen Köstlichkeiten

Hey, habt ihr gewusst, dass man Speck, Salami, Käse und Joghurt wirklich vermissen kann?

Wir haben lange nach den ganzen Auswanderern gesucht, die in der „Neuen Welt“ vor gar nicht so langer Zeit ihr Glück finden wollten. Die ersten Spuren der europäischen Auswanderungswellen nach Südamerika fanden wir in Peru.

Otto Kunz macht die beste Mortadella, die wir in Südamerika gegessen haben. Nicht nur sein Wurstwarenangebot ist lecker, auch der Käse ist nicht zu verachten.

Chile, das Kuchen- und Brotzeit-Land. Ein Land, in dem Kuchen

auch Kuchen heisst – es gibt keine Spanische Übersetzung. Mitten auf der Landstrasse taucht ein Café auf das „Kuchen“ auf dem Aushängeschild stehen hat oder gar ein Kuchenladen ist.

Auch Znüni – Brotzeit – ist hier nicht unbekannt. In den Restaurants und Cafés gibt es ein vielfältiges Angebot an „Onces“-Spezialitäten (Elf Uhr-Spezialitäten).

Um 15.00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, wie es sich in Tom’s Familie gehört 😀

In Bäckereien und im Supermarkt gibt es richtiges Sauerteigbrot zu kaufen.

Nicht ganz so ein Wunder, wenn die Bäckerei Rostock heisst 😀

Sauerkraut,

in Essig eingelegtes Gemüse und Leberwurst

dürfen da natürlich auch nicht fehlen.

In Patagonien, vor allem im See-Distrikt, ist der deutsche Einfluss immer noch sehr gross. So findet sich immer ein Biergarten 🙂

Ansonsten sind es hier eher die italienischen Spuren, die zum Schwärmen verführen. Neben frischer Pasta gibt es zum ersten Mal seit soooooo langem wieder Gnocchi. Mann, und Salami gibt es in jedem noch so kleinen Laden. Sogar Coppa – geschnitten, am Stück, industriell produziert oder zu Hause nach Rezept vom Grossvater – haben die Italiener mitgebracht.

An heissen Tagen gibt es also ein richtig schönes, kaltes Abendessen 😉

Doch auch die Briten und Iren haben ihre Esskultur mitgebracht.

So gibt es – auch in Patagonien – den Afternoon Tea

Den hiesiegen Afternoon Tea wusste bekanntlich sogar Lady Diana, Princess of Wales, zu schätzen

in den Ortschaften walisischen Ursprungs. Hey, und in Buenos Aires hat sich tatsächlich ein geschäftstüchtiger Schweizer niedergelassen.

Und der produziert??? Raclette-Käse!!!

Dann, in Brasilien kommt man so richtig im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Österreich an.

Da gibt es nicht nur die ganzen Leckereien… Nein, da musste man gleich noch den Kitsch,

die Souvenirs,

die Namen

und den Baustil übernehmen.

Und das beste Bier kommt ja, dass weiss man sogar in Paraguay, bekanntlich aus… MÜNCHEN!

Im kleinen Immigrationsmuseum in Asunción, Paraguay, gibt es eine Karte

und eine tabellarische Aufstellung der Zuwanderer (Referenz auf Karte, Zuwanderungsjahr, Ziel, Herkunft, Anzahl).

Und der kleine Laden hat es ganz treffend auf den Punkt gebracht:

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